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Sonderaktion von Faircustomer.ch zum internationalen Tag des fairen Handels am 8.5.2010

06. Mai 2010

Am kommenden Samstag ruft Max Havelaar zum Fairtrade-Frühstück und auf dem Internetmarktplatz Faircustomer.ch machen Fairtradehändler mit Preisreduktionen auf ihre Produkte aufmerksam.

Am Samstag, d. 8.5. ist der internationale Fairtrade Tag. Überall in der Schweiz laden Menschen einander zum fairen Frühstück ein, auf dem Zürcher Hauptbahnhof findet eine Überraschungsveranstaltung statt und auch Händler des Internetmarktplatzes www.faircustomer.ch beteiligen sich mit einer Aktion. Max Havelaar |Fairtradebreakfast

„Es ist gut, dass mit diesem Tag darauf hingewiesen wird, wie wichtig der faire Handel für Menschen im Süden ist. Ich möchte mithelfen die Vielfalt und Qualität der Produkte aus fairem Handel zu zeigen“, erklärt die Züricher Unternehmerin Michiko Nagasaka, die unter dem Namen „Fairy Tale“ ein kleines, exquisites Geschäft für Mode, Schmuck und ausgewählte Dekorationsartikel aus fairem Handel betreibt. Von ihr stammte die Idee, andere Händler schlossen sich an und nun werben bis Montag, den 10.05. über 250 Fairtradeartikel auf dem Marktplatz Faircustomer.ch mit Preisreduktionen für die Idee eines gerechten Welthandels.

Das Angebot ist vielfältig, es reicht von der edlen Hornkette aus Madagaskar über tibetische Gebetsfahnen und Naturkosmetik bis hin zu sportlichen Sweatshirts aus einem Fairtradeprojekt in Peru. „Wir freuen uns besonders darüber, dass mit Savannah Chic und Sika auch zwei Händler sich beteiligen, die besonders schönen, modernen Schmuck aus Afrika anbieten“, sagt Amei Poensgen, Gründerin des Online-Marktplatzes Faircustomer. „So können wir zeigen, dass auch Fairtrade mit dem vergessenen schwarzen Kontinent längst nichts mehr mit unförmiger Kleidung im Weltverbesserungslook zu tun hat, sondern dass es um schickes Design geht, das mit viel Liebe zum Detail umgesetzt wurde.“

Bis zum 10.05.2010 findet man die Angebote zum internationalen Tag des fairen Handels unter http://www.faircustomer.ch/Weltfairtradetag, zu den Schweizer Veranstaltungen rund um diesen Tag geht es unter http://www.fairtradebreakfast.ch und dem Flashmob auf dem Zürcher Hauptbahnhof unter http://www.fairtradebreakfast.ch/de/anlaesse.html.

Angebote Weltfairtradetag - Fair Trade - Behindertenwerkstätten - faircustomer.ch_1273127544845

Klimawelt in Zürichs Hauptbahnhof

07. April 2010

Die grosse Halle des Zürcher Hauptbahnhofs wird vom 9. bis 11. April 2010 zur „Klimawelt“ – einer neuartigen Mischung aus Ausstellung, Forum und Messe.

Sie fokussiert die konkreten Möglichkeiten der Ressourceneinsparung und der CO2-Reduktion im beruflichen und privaten Alltag.

Ziel der erstmals stattfindenden „Klimawelt“ ist es, Impulse und Ideen zum klimafreundlichen Handeln zu vermitteln. Über 40 Anbieter aus den Bereichen Wohnen, Bauen, Mobilität, Energie und Ernährung präsentieren in der Aussteller-Zone ihre Produkteneuheiten.

In der Klima-Zone vermitteln Verbände und Organisationen (NPOs/NGOs), die sich mit dem Klimaschutz beschäftigen, aktuelles Wissen. Die Stadt Zürich ist mit dem Energie-Rechner präsent. In der Klima-Arena präsentieren an allen drei Tagen bekannte Referentinnen und Referenten ein abwechslungsreiches Angebot an Fachwissen und Beratung. Eine Klima-Bar mit grosszügiger Klima-Lounge lädt zum gemütlichen Verweilen ein und ist Treffpunkt für Wissensaustausch und Kontaktknüpfung.

Die erlebnisorientiert aufbereitete und eintrittsfreie Veranstaltung steht unter dem Patronat der Stadt Zürich. Veranstalter der Klimawelt 2010 ist die deutsche Firma Mattfeldt & Sänger Marketing und Messe AG, die bereits über 250 Umweltfachmessen durchgeführt hat. Co-Veranstalter ist die Klimaschutzorganisation myblueplanet mit Hauptsitz Sitz in Winterthur.

Weitere Informationen unter www.klimawelt.org

(Quelle: Einladung des Veranstalters per Mail)

Update 8.4.10:

Und auch iturn.tv ist dabei, die Videoplattform rund um Nachhaltigkeit:

“Dieses Wochenende betreibt iturn.tv in Kooperation mit jobtv ein TV-Studio an der Klimawelt Ausstellung.
Wir produzieren Reportagen, Interviews und Statements live vor Ort. Das Thema ist natürlich das Klima und die Frage, was zu tun ist, damit das Klima uns weiterhin freundlich gesinnt bleibt.  Würde mich sehr freuen, wenn Du uns besuchen kommst!
Freitag 9. – Sonntag 11. April von 11:00-19:00 im HB Zürich. Messe-Info: http://iturn.tv/ “

Das Leben ist bunt – von Postern, viraler Werbung und Trisomie 21

04. März 2010

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Das kleine Mädchen auf dem Plakat kenne ich. Kurz nach seiner Geburt tauchte es zum ersten Mal in der Klasse meiner Tochter auf, sie ist eine der vielen kleinen Geschwister, die bei Ausflügen, Festen, Aufführungen einer Primarschulklasse ganz selbstverständlich dazugehören. Die Mutter schickte mir das Bild heute per Mail. Das kleine Mädchen hat Trisomie 21 und wirbt hier um Aufmerksamkeit für den Welt Down Syndrom Tag am 21.3.

Das Geniale daran: Sie ist nicht die einzige, die es dieser Tage in der Schweiz tut. Überall verteilen Eltern Poster, Postkarten und Flyer, verschicken Mails oder Briefe jeweils mit den Bildern ihrer Kinder auf dem Plakat und weisen auf diesen Tag hin. Die Idee zu dieser kostengünstigen und wirklich viralen Werbeaktion stammt aus den Niederlanden und wird nun schon im 4. Jahr in der Schweiz durchgeführt. Hier geht es zu Galerie….

Und natürlich gibt es auch eine Facebookseite

Und worum geht es am 21.3. , am Welt Down-Syndrom Tag? An verschiedenen Orten finden Aktionen statt, hier in Zürich eine Fashionshow mit 30 jungen Menschen mit Trisomie 21 und vielen Promis unter der Schirmherrschaft Ellen Ringiers.

“Ein weltweiter Tag für Menschen mit Trisomie 21 – wozu?

- um einen Moment der Solidarität zu leben

- um sich Zeit zum Kennenlernen zu nehmen

- um zu verstehen und Ängste abzubauen

- um dem Anderssein Aufmerksamkeit zu schenken

- um sich einen Moment des Nachdenkens über die eigene Rolle und die der Gesellschaft zu gönnen, sich Zeit zum   gemeinsamen Handeln zu nehmen

2006 beschlossen zahlreiche Vereine und Organisationen, die sich um Menschen mit Trisomie 21 kümmern, mit dem 21.3. einen Tag mit weltweiter Bedeutung ins Leben zu rufen, der diese genetische Abweichung und ihre Folgen ins Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit rückt. Der 21.3. nimmt Bezug auf das 21. Chromosom, das bei diesen Menschen 3fach vorhanden ist. So enstand der World Down Syndrome Day.” (Quelle Homepage des World Down Syndrome Days)

Wollen Sie mitmachen und ebenfalls Poster oder Postkarten verteilen? Hier gibt es das Bild des kleinen Mädchens aus der Primarschule als pdf zum Ausdrucken…. poster210

Update 31.3.

Leider konnte ich auch nicht dort sein, aber ich teile das Bedauern der Kommentarschreiber hier im Blog und bei facebook: Schade, dass in der Presse nicht mehr darüber zu lesen war. Aber die Veranstaltung war schon deutlich vorher ausverkauft und den Bildern nach zu schliessen muss es ein tolles Erlebnis gewesen sein!

Grossartige Bilder von Conny Wenk, in ihrem Blog sind noch viele mehr zu bewundern.

Rückblick auf die Messe Natur in Basel 2010

18. Februar 2010

Als Aussteller erlebt man eine Messe ganz anders als Besucher es tun, es fehlt eigentlich immer die Zeit für einen gemütlichen Rundgang, Kaffeepausen werden zum Netzwerken genutzt und von besonderen Highlights der Ausstellung erfährt man von Kunden… Deshalb überhaupt nicht repräsentative Eindrücke von der Messe Natur vom 11.-14.2.2010 in Basel:

Faircustomer an der Messe Natur 2010

Faircustomer an der Messe Natur 2010

Die Messe:

Logo der Messe Natur

Freude am Leben mit einem guten Gewissen, um dieses Leitmotiv rankte sich bei der 5. Natur ein bunter Strauss von Ausstellern. Das Jahresthema lautete Biodiversität, rund 40.000 Besucher liessen sich darüber informieren. Zusätzlich gab es einen Kongress, zeigte die Green Fashion Switzerland Mode für ethische und ökologische Modelabels und mitfeiern konnte man bei der Natur Gala

Faircustomer war mit einem grossen Stand dabei, unsere Kartonmöbel von der LifeFair wurden einfach wiederverwendet und diesmal gefüllt mit der Zeitschrift natürlich leben und den schönen Büchern aus dem AT-Verlag, Vargu präsentierte coole Taschen aus Traktorenpneus und Autogurten (erst demnächst auch bei uns auf der Webseite zu bekommen), Natur vom Jauntal brachte Köstlichkeiten aus den Alpen mit, von Kleika gab es Kreatives aus Veloschlauch und Matratzenbezügen, wir hatten auch noch Schmuck aus Papier und ehemaligen Bestandteilen der Züritrams vom aoz dabei und vieles mehr…

Fazit:

- das virtuelle Händlernetzwerk Faircustomer funktioniert wirklich. Wieder haben sich die Händler erst am Stand kennengelernt, wieder arbeitete man schnell bestens zusammen, so verkaufte Jasmyn von “Natürlich leben” den Papierschmuck, wenn kein anderer Zeit hatte, Marlies von der Natur im Jauntal trug den Gürtel aus Aludosenverschlüssen von fairytale, wir liessen Besucher die Wettbewerbsfrage ausfüllen um Bücher aus dem AT-Verlag zu gewinnen und keiner ging Kaffee holen ohne den anderen etwas mitzubringen… Das gemeinsame Abbauen am Ende war super, da alle mit anpackten waren 2 Stunden nach Messeende nicht nur alle Produkte verschwunden, auch der gesamte Stand inklusive Möbel, Beleuchtung und allem war säuberlich sortiert für die nächste Messe schon im Mietauto verstaut. Dafür noch einmal Danke an alle, ganz besonders aber an die Kinder von Roger und Monika, die nicht nur die Geduld aufbrachten noch länger in der Messehalle auszuharren, sondern auch noch tatkräftig unsere Kartonregale mit durch die Halle zum Fahrstuhl schleppten!

- es gab viele Infostände rund um Naturschutz, viele Stände mit Biolebensmitteln und einige, die zeigten, dass Ökologie auch bei der Herstellung anderer Produkte berücksichtigt werden kann. Für den Messemix würden wir uns wünschen, dass in den nächsten Jahren noch mehr von der letzten Sorte hinzukommen, damit Besucher mit konkreten Handlungsalternativen die Messe verlassen können. Wir haben uns gefreut, einen ökologisch produzierten Kinderwagen auf der Messe zu finden, einen Juwelier kennenzulernen, der Gold und Edelsteine aus ökologischer und fairer Produktion bezieht, eine in Afrika produzierte Naturkosmetiklinie zu entdecken … und hoffen darauf, vieles davon demnächst auch bei Faircustomer anbieten zu können!

- nicht nur wir empfanden es so, auch die Besucher bestätigten es: es herrschte eine besonders herzliche Atmosphäre in der Halle. Die meisten Beteiligten waren mit Herzblut bei der Sache und da, um andere mit ihrer Begeisterung anzustecken. Das galt übrigens nicht nur für die Aussteller und OrganisatorInnen, sogar das Cateringteam das uns alle mit Kaffe, Apfelschorle und Sandwich über Wasser hielt, war vom Thema der Messe begeistert. In dem Zusammenhang ein Dank an die Organisatoren für Kaffe, Tee und Gipfeli, die man uns morgens spendierte, eine willkommene Gelegenheit, sich als Aussteller wenigstens kurz zu treffen. Hartgesottene blieben dann abends am Delinatstand beim Biowein hängen, der einzige Stand, der nach Messeende immer voller wurde….

- Dadurch, dass parallel die MuBa stattfand, hatte die Messe ein besonderes Publikum. Am Mittwoch hatten wir irgendwo gelesen, 71 % der Schweizer hätten Internetanschluss, am Donnerstag hatten wir den Eindruck, die restlichen 29 % seien auf der Messe. An dem Tag waren viele ältere Menschen da, das änderte sich in den nächsten Tagen. Aber auch diejenigen ohne Internet waren aufgeschlossen “Gute Idee”, “Das wurde ja Zeit”, “Geben Sie mir Ihre Karte, ich gebe sie meiner Tochter, die hat Internet” haben wir oft gehört… Insgesamt hat sich die Messe aber sehr gelohnt, es waren interessierte Besucher, viele sehr spannende Netzwerkkontakte und alle Beteiligten waren mit ihren Verkäufen zufrieden….

- Natürlich haben wir uns die Fair Fashion Switzerland angeschaut. Eine sehr professionelle Show mit zum Teil spannenden Kreationen. Hier gibt es eine Liste der Labels. Persönliches Fazit:

  1. Endlich wird Coop Naturaline modischer!
  2. Schweizer Labels, wo bleibt Ihr? Ausser Coop, Switcher und dem schweizerisch/afrikanischen Schmucklabel Savanna Chic kam alles aus dem Ausland oder habe ich da etwas übersehen?
  3. Muss auch noch Fair Fashion von Models über den Laufsteg getragen werden, die nach Magersucht aussehen?

- Ein persönliches Highlight war die Begegnung mit Chiara Vigo, der Seidenmuschelweberin aus Sardinien. Sie lebt eine Tradition, die seit 29 Generationen von Mutter auf Tochter weitergegeben wurde und ist eine beeindruckende Persönlichkeit. Wer sie erlebt weiss, dass Geschichtsbücher falsch sind, weil nie die starken Frauen wie sie auftauchen, die dennoch einen so grossen Einfluss hatten. Sie kämpft gemeinsam mit ihrem Ort gegen den Bau einer Gaspipeline, die droht die Muschelbänke der seltenen Seidenmuscheln zu zerstören und seit der Begegenung mit ihr spinne ich Ideen, wie wir als Faircustomer sie dabei unterstützen können…

- #Fail:Wie kann man an eine Messe gehen und alles dabei haben, nur die Kamera nicht? Dank daher für die Bilder an Marlies  von Natur im Jauntal und an Oliver Blume von Eco Freedom, weitere Bilder kommen hoffentlich noch….

Schneller als Apple auf dem Markt – Witzige Taschen für den iPad aus Schweizer Behindertenwerkstatt bei Faircustomer

04. Februar 2010

Zur Abwechslung mal unsere eigene Presseerklärung von heute (4.2.10):

iPad Tasche Swiss Premium

iPad Tasche Swiss Premium

Behinderteneinrichtungen sind modern und schnell, das beweist gerade eine geschützte Werkstatt aus dem Zürcher Unterland. Nachdem die Firma Apple Ende Januar  ihren neuen Tablett-PC namens iPAD ankündigte, benötigte die Werkstatt Engelwisen der Stiftung Pigna in Bülach gerade mal eine Woche, um eine Serie mit Taschen für das neue Gerät auf den Markt zu bringen. „ Der iPad ist nicht nur technisch spannend sondern auch vom Design etwas Besonderes. Es hat uns Spass gemacht, dazu passende witzige und zugleich praktische Taschen zu entwerfen“, sagt Urs Rüegg, Leiter der Werkstatt Engelwiesen. Die Idee stammt von Amei Poensgen, der Gründerin des Internetmarktplatzes Faircustomer.ch. „Wir verkaufen bei Faircustomer viele Produkte aus Schweizer Behinderteneinrichtungen, daher wissen wir, wie gut und flexibel dort gearbeitet wird. Es hat grossen Spass gemacht, dieses Projekt gemeinsam mit der Stiftung Pigna zu realisieren.“
Die Taschen sind aus 5 Millimeter dickem Wollfilz, der die hochwertige Oberfläche des iPads zuverlässig vor Kratzern schützt und auch manchen Stoss abmildert. Zur Auswahl stehen 4 verschiedene Typen, „Business“ ist funktional und besticht durch Klarheit, „Student“ ist eine freche Hülle, aus der man das Gerät herausknöpft, „Modern Times“ macht durch seinen (verstärkten) Haltegriff den iPad mobil und mit „Swiss Premium“ gibt es sogar eine Umhängetasche mit dem Schweizer Kreuz. „Auf Wunsch können wir die Taschen in anderen Farben anfertigen oder auch die Modelle verändern, daher ist unser Angebot nicht nur für Endkunden sondern auch für Firmenkunden interessant, die individuelle Lösungen für Kunden oder Mitarbeiter suchen“ erklärt Urs Rüegg von Pigna. Und Amei Poensgen ergänzt: „Die Taschen sind ab heute bei Faircustomer.ch bestellbar. Damit sind wir schneller als Apple, denn den iPad gibt es frühestens Ende März.“

Die Taschen Student, Business, Modern Times und Swiss Premium sind von Hand gefertigt, aus 5 mm dicken Wollfilz und kosten inkl. Versand zwischen 55 und 87 CHF. Zu beziehen sind sie unter www.faircustomer.ch/iPad

iPad Hülle Student

iPad Hülle Business

Hintergrund:
Die Stiftung Pigna wurde von 28 Gemeinden aus dem Zürcher Unterland und von Privatpersonen 1981 gegründet. 160 Arbeitsplätze und 85 Wohnplätze stehen für Menschen mit Behinderungen an verschiedenen Standorten im Glatttal und Zürcher Unterland zur Verfügung.
Die Zürcher Firma Faircustomer. Ch ermöglicht es seit Oktober 2008 im Internet bewusst nachhaltig einzukaufen. Mehr als 100 verschiedene Händler bieten auf der Plattform qualitativ hochwertige Produkte an, die bio, fair, sozial oder ökologisch sind. Kunden können ihren Warenkorb mit den Angeboten unterschiedlicher Verkäufer füllen, mit einer Rechnung oder per Kreditkarte bezahlen und bekommen sie versandkostenfrei zugeschickt. Das Angebot ist breit gefächert, neben Schmuck, Kleidung, Naturkosmetik und regionalen Produkten finden sich auch Videos, Bücher und jeweils passend zur Jahreszeit ein bunter Reigen an Geschenk- und Dekorationsideen.

Kontakt

Amei Poensgen, Faircustomer AG, Signaustr. 3, 8008 Zürich
Tel. 043 268 5682, Amei.Poensgen(at)Faircustomer.ch
www.Faircustomer.ch

Thema Fairtrade/ Anständig einkaufen bei Ökotest

31. Januar 2010

“Ein echter Hebel, um etwas zu ändern, wäre, wenn die Verbraucher sich dafür einsetzen, dass die schädlichen Subventionen abgeschafft werden.” Gemeint sind die Agrarsubventionen, die in der EU und in Amerika gezahlt werden und die ein wichtiger Grund sind, warum die Weltmarktpreise für Agrarerzeugnisse so ruinös niedrig sind für Bauern in Mexiko und in Burkina Faso. Dieses Zitat von Prof. M. Busse von der Ruhruniversität in Bochum stammt aus der Darstellung “Thema Fairtrade / Anständig einkaufen” auf der Weseite der Zeitschrift Ökotest.

Die Einschätzung bei Ökotest ist realistisch: Trotz beachtlicher Wachstumszahlen des Fairen Handels ist er denkbar weit davon entfernt “… den Weltmarkt zu erobern und im großen Stil etwas an den Arbeitsbedingungen zu ändern…. Die wachsende Bedeutung der Bewegung ist zudem ein Klacks im Vergleich zu dem, was die Subventionen der Europäischen Union und der USA für die eigene Landwirtschaft auf den lokalen Märkten in den Entwicklungsländern anrichten.” (Quelle)

Dennoch bleibt der Faire Handel ein wichtiges Signal für Verbraucher, Politiker und Manager, dass die Verhältnisse sich ändern müssen. Jeder Kauf einer fair gehandelten Banane gibt eine Richtung vor und aus vielen kleinen Schritten werden vielleicht irgendwann auch grosse Würfe.

Für alle, die einen Einstieg in das Thema suchen ist diese Darstellung (und auch die Beschreibung der Labels auf dem deutschen Markt) zu empfehlen!

Gute Produktbeschreibungen im Internet

29. Januar 2010
© Peter Kirchoff / PIXELIO

Wie stellt man im Internet Produkte dar, bei denen es auf mehr ankommt als nur auf technische Daten? Viel wird geschrieben über neue technische Möglichkeiten wie Videos, Konfigurationen und das neue “Spielzeug”, die Augmented Reality um den Produkte “anfassbar” zu machen und den Kunden einen emotionalen Zugang zu den Produkten zu ermöglichen.

Ein wichtiger Schritt dazu ist jedoch viel banaler und erfordert keine grossartigen technischen Neuerungen. Ein gutes Bild und vor allem ein guter Text können dem Kunden das Gefühl vermitteln, er halte das Produkt in Händen und werde durch den Verkäufer auch noch ehrlich und gut beraten.

Unser Partner MyMarket.ch hat dazu eine kurze Broschüre mit Tipps zusammengestellt, die wirklich nützlich sind:

———————————

1. Beschreiben Sie den Kunden das Produkt und vor allem den Nutzen, den sie davon haben

2. Schreiben Sie informativ, konkret, allgemein verständlich und passen Sie Ihre Sprache der Zielgruppe an (liest es ein Romantiker oder ein Technikfreak?)

3. Halten Sie sich kurz, vermeiden Sie Leeraussagen

4. Feilen Sie an Ihrem Titel: bekommt der Kunde beim Überfliegen die notwendigen informationen?

5. Strukturieren Sie den Text: Wichtiges zuerst, Details zum Schluss

6. Sprechen Sie die Kunden aktiv an “Schlafen Sie besser auf diesem Kissen”

7. Lassen Sie Ihren Text gegenlesen: versteht man, worum es geht, bleiben Fragen offen….

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Soweit unsere kurze Zusammenfassung.  Neben ausführlicheren und einfach umsetzbaren Erklärungen sind in dem pdf auch noch einige Tipps und Links zur besseren Bildgestaltung. Die ganze Broschüre von MyMarket.ch herunterladen kann man hier.

Der Vergleich von Äpfeln und Birnen ist nicht immer fair – zur Studie des Südwind Instituts: Soziale und ökologische Mode auf dem Prüfstand

03. Januar 2010

Faire Mode nicht so fair wie gedacht” titelte der Glocalist Mitte Dezember 2009 und bezog sich dabei auf eine Studie des Südwind Instituts, in der die Selbstauskünfte von 23 sozialen und ökologischen Modelabels miteinander verglichen werden. Und auch die Presseerklärung des Südwind Instituts selbst klingt wenig positiv:

Seit einigen Jahren schießen sozial-ökologische Modeanbieter wie Pilze aus dem Boden. Um Klarheit für Verbraucherinnen und Verbraucher zu schaffen, hat SÜDWIND eine Unternehmensbefragung durchgeführt. Das Ergebnis ist ernüchternd: Mit wenigen Ausnahmen fallen die sozialen und ökologischen Anforderungen der meisten Anbieter hinter etablierte internationale Standards zurück.

Also betreiben all die kleinen Lables Greenwashing, sind gar nicht so fair und ökologisch wie sie behaupten?

Ein genauerer Blick in die Studie hinterlässt da Zweifel. Der Reihe nach:

Verglichen werden dort Unternehmen wie Hess Natur mit 55 Mio € Umsatz mit Nebenerwerbslabels wie Laissezfaire mit weniger als 5000 € Umsatz im Jahr. Die angelegten Kriterien sind für alle gleich, auch wenn später in der Studie selbst eingeräumt wird, dass kleine Unternehmen oft gar nicht die finanziellen Mittel haben, um sich wie gefordert an der Verbesserung der Öko- und Sozialstandards der Produzenten zu beteiligen oder die Kosten der Zertifizierung ganzer Fabriken zu übernehmen (S. 48). Die Forderung, dass die Händler die finanziellen Lasten der Kontrollen und Zertifizierungen tragen führt daher bei allen kleinen Labels zur Abwertung, selbst wenn diese an ihre Produzenten einen Aufpreis zahlen für Fairtrade oder GOTS zertifizierte Produkte und damit eben doch indirekt einen Teil der Kosten tragen.

Aber zu den zunächst einleuchten klingenden Kriterien im Einzelnen:

1. Nachweis der Einhaltung aller angegebenen Sozialstandards in gesamter Produktionskette

  • Detaillierte Hinweise auf alle grundlegenden Sozialstandards in einem Kodex
  • Geltung des Kodex in gesamter Produktionskette

Anmerkung: Bewertet wird hier recht formalistisch, auf welche ILO-Konventionen etc. auf der Webseite verwiesen wird. Richtig ist: mehr Transparenz wäre wünschenswert und auch klarere Stellungnahmen mancher Label, was sie unter sozial verträglich verstehen. Die Studie selbst ist da jedoch nicht stringent, bei den beiden Anbietern, die Produkte von Produzentenkooperativen vertreiben, wird darauf verzichtet, obwohl gerade wenn die ArbeiterInnen selbst das unternehmerische Risiko tragen, durchaus der Lohn mal nicht existenzsichernd sein kann und nicht auszuschliessen ist, dass die Kinder mal mit ran müssen, wenn der Auftrag fertigwerden muss…

Gerade kleine Unternehmen haben oft überhaupt keine Möglichkeit sicherzustellen, dass die gesamte Produktionskette fair und ökologisch funktioniert, welcher Lieferant von Reissverschlüsen lässt sich von einem in die Karten schauen, der bloss 100 Reissverschlüsse im Jahr kauft?

2. Externe Kontrolle (bei Öko-Standards) und unabhängige Verifizierung (bei Sozialstandards)

  • Nachweis durch GOTS- und/oder IVN- Best-Zertifizierung oder direkte Überprüfung von Produktionsstätten durch akkreditierte Öko-Institute
  • Mitgliedschaft in einer Multistakeholder- Initiative oder genossenschaftlich organisierte Produktionsstätte

Anmerkung:

Für uns nicht ganz nachvollziehbar: warum wird beispielsweise die Schweizer Remei AG hier abgewertet, obwohl ihre bioRe-Standards strenger sind als beispielsweise GOTS? Unseres Wissens nach werden die Produktionsbetriebe durch die bioinspecta überprüft und die sozialen Standards durch FLO Cert. Damit wird hier ein Unternehmen als wenig glaubwürdig eingestuft, das als Pionier der Biobaumwolle einen wesentlichen Beitrag zu deren Verbreitung geleistet hat und dafür diverse Preise erhielt, u.a. auch von der UNO (weitere Infos auf deren Presseseite).

Für mich ein weiterer Hauptknackpunkt der Studie ist die Abwertung, sobald der Händler nicht Mitglied einer Multistakeholder Initiative ist. Zur Erklärung: Multistakeholderintitiativen sind Einrichtungen zur Überwachung von Sozialstandards, an denen neben den Unternehmen auch Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen und manchmal auch Regierungen beteiligt sind. Obwohl in der Auswertung selbst beschrieben wird, wie löchrig die Kontrollen durch Multistakeholderinitiativen noch sind (S. 55), führt die Nichtmitgliedschaft automatisch zur Abwertung. Die Alternative des SA 8000 Lables wird nicht für zulässig gehalten (mit dem Verweis, die Kontrolldichte sei löchrig ;-) , eine Auseinandersetzung mit dem BSCI Label habe ich vergeblich gesucht in der Studie und im klassischen Fairtradebereich steht mit dem Siegel der FLO ebenfalls eine Alternative zur Verfügung…

3. Transparenz

  • Regelmäßiger Nachhaltigkeitsbericht
  • Ausführliche Informationen auf Webseite über gesamte Produktionskette [Nennung aller Länder und Produktionsstätten, aus denen Rohstoffe kommen und wo die Verarbeitung bis hin zur Konfektionierung und dem Finishing stattfindet, sowie ggf. über welche (Zwischen-)Händler die Produkte bezogen wurden]

Anmerkung: Ja, auch wir sind für mehr Transparenz und Überprüfbarkeit, aber regelmässiger Nachhaltigkeitsbericht bei einem Unternehmen, das noch nicht einmal 50.000 € Umsatz macht? Und dann noch am besten durch externe NGOs verifiziert?

Ausführliche Infos auf der Webseite: Auch hier gilt, dass mehr Transparenz wünschenswert wäre. Aber alle Produktionsstätten, wenn man als kleiner Fisch bei einem anerkannten Fairtradelieferanten einkauft? Wie war das noch gleich mit den Reissverschlüssen?

4. Finanzielle Hauptverantwortung

  • Übernahme von Kosten für Kontrollen von Öko- und Sozialstandards sowie von Verbesserungsmaßnahmen
  • Mehrpreis für zertifizierte Produkte (GOTS, IVN Best, kbA-Rohstoffe, fair gehandelt etc.)

Anmerkung: Innerhalb der Fairtradebewegung tragen oft die Produzenten die Kosten für die Zertifizierung ihrer Produkte/Produktionsweise. (vgl. die Standards der FLO und auch der WFTO), die Produzenten werden dafür entschädigt, indem ihnen die Händler einen höheren als den Marktpreis zahlen. Dies erscheint gerade für kleinere Händler eine viel praktikablere Lösung, da häufig nicht nur ein Händler bei einem Produzenten einkauft und der ökonom. Anreiz zur Zertifizierng beim Produzenten liegt. Bei grossen Händlern überwiegt das Interesse konzernweit die gleichen Standards bei allen Anbietern durchzusetzen und da macht es schlicht Sinn, dem Händler auch die Kosten für die Überprüfung der Standards aufzubürden. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen…

Daher: ist es fair alle diejenigen abzuwerten, die die Kosten nur indirekt über einen höheren Preis zahlen?

5. Fair gehandelte Rohstoffe

  • Min. 90% der Produkte sind fair gehandelt bzw. aus fair gehandelter Baumwolle

6. Kontrolliert biologische (kbA/kbT) Rohstoffe

  • Min. zwei Drittel der genutzten Baumwolle sind kontrolliert biologisch angebaut


7. Möglichst geringe Belastungen durch Chemikalien

  • Min. zwei Drittel aller Produkte haben GOTS- oder IVN-Best-Siegel

Anmerkung: nicht alle der angesprochenen Firmen sind überhaupt mit dem Anspruch unterwegs bio und fair auftreten zu wollen (z.B. Primel und Hess Natur). Sie werden daher mit einer Meslatte gemessen, die gar nicht die eigene ist…

Fazit: Auch uns ist es ein Anliegen, dass diejenigen, die von sich behaupten besonders fair, sozial oder ökologisch zu handeln sich an ihren Zielen messen lassen. Aber das kann nur gerecht enden, wenn man die verschiedenen Ausgangslagen im Auge hat, berücksichtigt, dass da längst nicht alle mit gleichlangen Spiessen kämpfen und das es unterschiedliche Wege zu dem Ziel gibt in der Bekleidungsindustrie die Verhältnisse zum Positiven zu wenden….

Und trotz der Kritik an der Studie ist sie ein Ansporn: wir werden unsere Faircustomer-Händler noch einmal wieder darum bitten wo es ihnen möglich ist sich zertifizieren zu lassen, Mitglied in Vereinigungen wie Swissfairtrade oder der WFTO zu werden, bei der Fairtradeproduktion immer wieder neu auch ökolog. Kriterien einfliessen zu lassen und Kunden ehrliche Auskunft zu geben über das Erreichte und die Ziele…

Aber man muss akzeptieren, dass ein Weg aus vielen kleinen Schritten besteht und niemanden abstrafen, weil er nicht beim Start schon am Ziel ist.

Und so richtig am Ziel sind wir ohnehin erst, wenn in die EU einfach nichts mehr importiert werden darf, dass nicht ökosozialen Mindeststandards entspricht. Bei Sicherheits- und TÜV-Standards schaffen wir das doch auch, warum nicht auch bei den Produktionsbedingungen? Aber das ist ein anderes Thema, mehr dazu in dem empfehlenswerten Buch von Zervas “Global Fairtrade, Transparenz im Welthandel”

Anmerkung: eine kurze Diskussion einiger Labels, die in der Studie angesprochen wurden findet man hier
Und bei der Journalistin Kirsten Brodde auch eine Diskussion mit dem Autoren der Studie

Update 4.1.10: In den Niederlanden haben sich aus ähnlichen Gründen kleinere Modelabel zu Clean Unique zusammengeschlossen und sind kollektiv der Fair Wear Foundation beigetreten. Allerdings ist ein Jahresumsatz von 250´000 € Voraussetzung, dafür muss man schon im Geschäft sein….

Der nachhaltige Advent in der Schweiz: Adventskalender mit Weihnachtsmärkten und anderen Gelegenheiten bio – fair – sozial oder ökologisch einzukaufen

27. November 2009

Im Advent 2009 sind die meisten unserer Händler landauf landab auf Märkten anzutreffen oder laden zu kleinen oder grösseren  Ereignissen ein. Wir stellen hier einfach einmal einen nachhaltigen Schweizer Adventskalender zusammen, sind doch diese Veranstaltungen eine schöne Möglichkeit, sich nachhaltig auf Weihnachten einzustimmen und Geschenke zu finden, die nicht nur kreativ und individuell sind, sondern auch wirklich sozial und/oder ökologisch Sinn machen:

Adventsmarkt Trogen

Adventsmarkt Trogen

Weitere Veranstaltungen bitte in den Kommentaren eintragen, wir werden den Kalender dann erweitern, wir wollen aber keine vollständige Liste aller Weihnachtsmärkte aufstellen, sondern nur diejenigen aufführen, bei denen wirklich nachhaltige Produkte verkauft werden!

Und für diejenigen, die lieber digital den Advent begehen: Es gibt wieder den Adventskalender nachhaltige Entwicklung mit schönen Tipps, interessanten Initiativen und spannenden Preisen: Reinschauen lohnt sich!

im ganzen Advent

findet man El Tucan mit den schönen Alpacapullovern, südamerikanischer Weihnachtsdekoration, Taschen, Hemden und Gürteln aus fairem Handel auf den Weihnachtsmärkten in Bern (Waisenhausplatz 28.11.-29.12.), Winterthur (1.-23.12.) und im Zürcher Bahnhof (27.11.-24.12), direkt beim Swarovski-Baum

In Winterthur findet man auch das Atelier Attenhofer mit den schönen Putumayo-CDs den ganzen Advent hindurch (Stand 70 und 71).

vom 26. – 29.11

1. DesignWeihnachtsmarkt in Luzern: vom 26. bis 29.11. in der Kornschütte: Shopping, Culture, Food & Drinks. Mit dabei unsere Händler Fidea Design mit den pfiffigen magnetischen Kerzenhaltern Monolux, PRIMECUT (witzige Gürtel, u.a. aus chinesischen Zeitungen), sakku (die Solartasche, deretwegen unser Natel nie mehr ohne Strom ist) wortgewandt (wunderschöne Wortschilder, gemalt nach alter Schildermalertradition in Indien)

Stiftung Pigna mit den edlen Schalen aus Glasfusing und handgeschöpften Karten auf den Weihnachtsmärkten in der Altstadt Bülach und in Kloten

am Donnerstag, d. 3.12.

lädt die Helvetas von 15.00 – 21.00 Uhr in ihrem schönen Laden in Zürich (Weinbergstr. 22a) zum Adventsapéro. Jedermann ist herzlich willkommen, die Einladung (mit einem Einkaufsgutschein) gibt es hier Helvetas_Adventsapero_Flyer_210×105_d_HE

am Samstag, d. 5.12. die beiden Highlights des nachhaltigen Advents:

Baden im Argau und Trogen im Appenzellerland verwandeln sich in Weihnachtsmärkte der besonderen Art. Behinderteneinrichtungen der ganzen Schweiz bieten ihre Produkte an und lassen sich über die Schulter schauen. Jeder spricht davon, wie dringend wir die Hektik aus unserem Alltag verbannen müssten. Für uns als Faircustomerteam sind diese Märkte längst zu einem Sinnbild von Ruhe, echter Weihnachtsstimmung und “slow Christmas” geworden. Beide Märkte am 5.12. von 9 – 17.00 Uhr

mehr zum Adventsmarkt in Trogen und zu dem in Baden

Freitag 11.-Sonntag 13. Dezember

ein Weihnachtsmarkt in den Bergen, mit Glück sogar mit Schnee: Natur aus dem Jauntal ist mit dabei beim Weihnachtsmarkt in Jaun (Greyerzerbezirk), ein Geheimtipp für den Traditionelles oder Neues aus den Bergen: Löwenzahnhonig, Massageöl aus Alpenkräutern oder leckeren Ziegenkäse…

Samstag 12. Dezember

Weihnachtsmarkt von Schloss Herdern (Thurgau), eine schöne Gelegenheit, endlich einmal dem Holztraktor im echten Leben zu begegnen, der ein stiller Traum von kleinen Söhnen und grossen Vätern ist, mehr Infos hier

Santa Lucia im Seefeld in Zürich mit Fairy Tale im Trendroom / Kunst im Seefeld in Zürich (Seefeldstr. 220, 11.00 – 16.00 Uhr): Die exklusive und schöne Kleidung von Fairy Tale ist eine Versuchung, der edle Schmuck noch mehr und endgültig schwach werden wir bei ihren Taschen… (Übrigens sind ihre Sachen im Trendroom noch bis zum 19. Dezember zu sehen und zu kaufen!)

Sonntag 20.12.2009

verkaufsoffener Sonntag der Werkstatt Engelwiesen (Stiftung Pigna) in Bülach

Weihnachtsapéro bei Sakku in Basel

Gerne möchten wir dich zu unserem Apéro am Sonntag 20. Dezember in unseren Front Store am Gerbergässlein 32 in Basel einladen. Ab 13 Uhr gibt’s Glühwein, Guetzli und 10% Rabatt auf das gesamte Sortiment. Eine Anmeldung ist nicht nötig, es gibt genug für alle. Schau einfach vorbei, trinke was und lästere mit uns über den Weihnachtsstress der anderen Leute.
Wir freuen uns darauf, viele bekannte – aber hoffentlich auch einige neue – Gesichter  zu sehen und ein paar gemütliche Stunden mit euch zu verbringen. Hoffentlich auch mit dir.

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Weitere Veranstaltungen bitte in den Kommentaren eintragen, wir ergänzen die Liste dann. (Also lohnt es sich auch, regelmässig vorbeizuschauen….)

Mit dem Geld für gesammelte Schuhe und Textilien Gutes tun

28. Oktober 2009

… klingt erst einmal nicht neu, die Kirchen und andere tun das mit ihren Altkleidersammlungen schon lange. Aber hier hat jemand das Prinzip neu gedacht und zieht es anders auf: Um die Recyclingquote bei Textilien und Schuhen zu erhöhen, lancieren Modefirmen eine Seite, auf der die User abstimmen können, welche Charity 1000 € überwiesen bekommt.

Hier die Presseerklärung dazu: (Lest über die reisserische Anpreisung hinweg, die Idee, die dahintersteckt ist wirklich interessant und die Firma I:CO ganz sicher auf einem spannenden Weg.)

Hamburg (ots) – Tue Gutes – und sammle Geld! Wer auf www.charitystar.com ein wohltätiges Projekt vorstellt, hat regelmäßig die Chance auf 1.000 Euro. Vorausgesetzt das Konzept überzeugt die User. Initiator ist das Schweizer Recycling-Unternehmen I:Collect AG gemeinsam mit den Handelspartnern ADLER Modemärkte, MISTER MINIT Schuhreparatur, dem Schuhhändler RENO, Stichweh Reinigungen und Vögele Shoes.

Das gab es so noch nie: Ab sofort werden wohltätige Projekte, soziale Aktionen und gemeinnützige Ideen regelmäßig mit 1.000 Euro belohnt. www.charitystar.com heißt das neue Online-Portal, auf dem sich jeder – egal, ob Verein, Organisation oder Privatperson – durch die Vorstellung seines Projekts für das Preisgeld und damit den CharityStar bewerben kann. Wer die finanzielle Unterstützung für seine gute Tat bekommt, entscheiden letztlich die Besucher der Seite. Denn während im Hintergrund ein Eurozähler tickt, stimmen diese online für das Konzept, das sie am meisten überzeugt. Gewonnen hat, wer in dem Moment, in dem der Zähler auf 1.000 Euro springt, auf Platz 1 der CharityStar-Rangliste steht.

Wie oft der Zähler gefüllt ist, hängt von der Menge an Textilien und Schuhen ab, die in den Sammelstellen des I:CO- Systems (”I collect = “ich sammle”) abgegeben werden. “Pro Kilogramm füllt sich das CharityStar-Spendenkonto stetig”, so Stephan Wiegand, Verwaltungsrat der I:Collect AG. “Bei den derzeitigen Abgabemengen können wir so ca. alle 4 Wochen 1.000 Euro vergeben. Unser Ziel ist es aber, so viele Menschen für das I:CO-System zu begeistern, dass wir innerhalb der nächsten zwölf Monate täglich 1.000 Euro ausschütten können.”

Auch der Handel bewertet die Gemeinschafts-Aktion positiv. Max Manuel Vögele, CEO der Karl Vögele AG: “Es ist schön, ein Projekt zu unterstützen, bei dem alle gewinnen: Erstens der Mensch, der umweltgerecht seine Schuhe entsorgt und dafür einen Einkaufsgutschein erhält. Zweitens unsere Umwelt, indem wertvolles Material wieder verwendet statt verbrannt wird. Und drittens die durch unseren Spendenbeitrag von CharityStar geförderten Projekte.” Hintergrund: Derzeit werden immer noch rund 400.000 Tonnen jährlich im Hausmüll entsorgt.

Über CharityStar: CharityStar ist eine Initiative der I:Collect AG und deren Handelspartnern ADLER Modemärkte, MISTER MINIT Schuhreparatur, RENO, Stichweh Reinigungen und Vögele Shoes. Gemeinsam bilden sie die Sponsoren-Gemeinschaft von CharityStar, die die Gewinnsummen zur Verfügung stellt. Ziel der Unternehmen ist es, zum gemeinnützigen Handeln zu motivieren und durch das Abgeben von ausgedienten Kleidungsstücken und Schuhen gleichzeitig die Umwelt zu schonen. www.charitystar.com Über

I:CO: Das Schweizer Unternehmen I:Collect AG ist ein Mitglied der SOEX Group mit Sitz in der Schweiz. Seit Februar 2009 sammelt I:CO Alttextilien und Schuhe in den Filialen der Partnerunternehmen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg. Kunden erhalten dort für abgegebene Textilien sowie Schuhe Einkaufsgutscheine des jeweiligen Geschäftes. I:CO recycelt diese getragenen Textilien und Schuhe fachgerecht sowie umweltschonend und hält den Rohstoff so im Wiederverwertungskreislauf. www.i-co.ag

Noch eine Anmerkung: Wer hierbei an cradle to cradle denkt, liegt sicher nicht ganz falsch. Die Firma I:CO gehört zur SOEX Group, eine der weltgrössten Recyclingfirmen für Kleidung. Deren Homepage nach liegt die Recycling- oder Wiedervertungsquote bei 98 %, angestrebt werden 100%. Und wieder auf der Seite von I:CO findet man den Hinweis darauf, dass man für die Entwicklung praxistauglicher Recyclingmöglichkeiten auch mit dem von Michael Braungart gegründeten  Hamburger Institut EPEA zusammenarbeitet.

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