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Platform Networking for Jobs – oder wie alle durchs Netzwerken gewinnen können

27. Oktober 2011

10 Tage waren wir mit unserem Stand an der LifeFair Messe auf der Züspa  in Zürich, für ein kleines Team wie unseres ein Zeiteinsatz, den wir nicht ohne weiteres stemmen können, ohne alles andere zu vernachlässigen.

Faircustomer auf der ZÜSPA / Lifefair 2011

Faircustomer auf der ZÜSPA / Lifefair 2011

Zu Hilfe kam uns die Plattform „Networking for Jobs“.

Sie vermittelte uns zwei gut deutsch sprechende, intelligente und tatkräftige junge Frauen aus Osteuropa, die uns an den langen Messetagen unterstützt haben. Beide leben schon länger in der Schweiz, haben aber trotz ihrer guten Ausbildungen und der Berufserfahrung im Heimatland bislang vergeblich hier einen Job gesucht. Mehr über ihre Geschichte, die Erfahrungen am Stand und die Platform Networking for Jobs jetzt in einem Gastbeitrag von Iskra.
Nur soviel noch: Ihr ward super, es hat Spass gemacht mit Euch zusammenzuarbeiten und wir waren beeindruckt, wie schnell Ihr Euch in die für Euch zunächst fremde Faircustomer-Welt eingelebt habt!

Lifefair 2011 auf der ZÜSPA

“Mein Name ist Iskra und ich durfte an der Lifefairmesse für Nachhaltigkeit 2011 in Zürich die Produkte von Faircustomer.ch interessierten Kunden präsentieren. Ursprünglich komme ich aus Osteuropa. Seit zwei Jahren lebe ich in der Schweiz und habe mich intensiv mit der Stellensuche befasst. Durch die Vermittlung der Non-Profit-Organisation Platform Networking for Jobs und die Offenheit von Faircustomer.ch konnte ich endlich erste Arbeitserfahrungen in der Schweiz sammeln und den Messestand von Faircustomer.ch betreuen.

Platform Networking for Jobs unterstützt Zugewanderte mit einer höheren Ausbildung eine ihren Qualifikationen entsprechende Stelle auf dem Schweizer Arbeitsmarkt zu finden. Neben Workshops, einem Mentoringprogramm und individueller Betreuung versucht die Platform auch durch Vernetzungsarbeit mit Arbeitgebern die stellensuchenden Kandidaten auf dem Arbeitsmarkt zu etablieren. Bei mir hat sich die Vernetzungsarbeit der Platform Networking for Jobs mit Faircustomer.ch gelohnt und seit letzter Woche habe ich eine feste Anstellung erhalten.

Vor meinem ersten Arbeitstag habe ich mich online über den Internetmarkplatz Faircustomers.ch informiert und mir einen Überblick über die zahlreichen Produkte sowie das Unternehmen und die Geschäftsleitung verschafft. Trotzdem war ich am ersten Tag als ich am Messestand erschien, etwas überwältigt durch die Vielfalt der Produkte:

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Das Plakat "Wald ist Leben" von Hans Erni und natürlich frische Äpfel

Faircustomer Stand auf der Lifefair 2011

aus einem Verkehrsschild - Stuhl von HomeSign


Die Faircustomer-Produkte stammen von der ganzen Welt und jedes einzelne Produkt hat ein originelles, schönes Design und man spürt, dass die Produkte mit viel Liebe zur Sache hergestellt wurden. Da bei Faircustomers.ch mehr als 130 Händlern verkaufen, sind jeden Tag neue Artikel zu unserem Stand gekommen: Von schmackhaften Weinen bis zu luxuriösen Gürteln aus Dosenlaschen oder modernen Taschen aus Reifen. Unsere Tische wurden aus Verkehrsschildern produziert, eine kreative Idee umgesetzt von jugendlichen Gefängnisinsassen die bei der Herstellung der Produkte gelernt haben ihre Kompetenzen sinnvoll einzusetzen..

aus einem Verkehrsschild - Stuhl von HomeSignStuhl aus einem Verkehrsschild – von HomeSign

Stand von Faircustomer auf der Lifefair/Züspa 2011

Stand von Faircustomer auf der Lifefair/Züspa 2011

Ich hatte wirklich Spass, am Stand zu arbeiten, die Fragen der Kunden zu beantworten und mich mit Amei Poensgen, der Geschäftsleiterin von Faircustomer.ch über ihr erfolgreiches Geschäftsmodell zu unterhalten. Natürlich habe ich auch etwas für mich und meine Familie gekauft und sie haben sich sehr gefreut.
Nun, wenn Weihnachten vor der Tür steht, möchte ich jedem herzlich empfehlen, bei Faircustomers.ch vorbeizuschauen und seine Verwandten und Freunde mit einem originellen, fair produzierten Produkt zu überraschen.”

Iskra, Danke für Deinen Beitrag und ganz viel Glück mit dem Job, den Du nun endlich gefunden hast!

Folgende Händler waren mit Produkten auf unserem Stand bei der Lifefair vertreten:

Massnahmenzentrum Uitikon

Stiftung Pigna

Marula Cosmetics

amiataemozioni

fairytale

rouki beauty

Natur im Jauntal

Alle Bilder stammen von der offiziellen Züspa-Seite, vielen Dank an die Fotografin.

Gastbeitrag: Nachhaltigkeitsfonds – Halten sie was sie versprechen?

22. Juni 2011

Heute möchten wir gerne mal vom Fachwissen anderer profitieren. Adrian Wenzl aus Zürich hat Medienwissenschaften und Kommunikation studiert und kennt sich dank eines Praktikums bei einer grossen internationalen Ratingagentur im Nachhaltigkeitsbereich gut aus. Danke Adrian für die Zusammenstellung!

Haben Sie sich auch schon gefragt wie die Aktientitel ausgewählt werden, welche in den sogenannten Nachhaltigkeitsfonds zu finden sind? Spätestens dann, wenn es Ihnen wirklich darum geht nur in Unternehmen zu investieren, die ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte umfassend in ihrer Unternehmensstrategie verankert haben, sollten Sie ein Auge darauf werfen. Ansonsten ist es gut möglich, dass Unternehmen aus der Erdölbranche, der Atomkraft oder der Verteidigungsindustrie in ihrem Portfolio landen. Warum dies so ist, liegt an den verschiedenen Ansätzen, welche die Rating-Agenturen verwenden.

Best-In-Class-Ansatz
Die meisten Rating-Agenturen arbeiten mit diesem Ansatz. Dabei wird keine Branche per se ausgeschlossen, sondern jeweils das Nachhaltigste oder die nachhaltigsten Unternehmen aus einer Branche erkoren. Ein positiver Effekt dabei ist, dass innerhalb einer Branche ein Wettbewerb entsteht, denn nur die nachhaltigsten Unternehmen wandern in den Nachhaltigkeitsfonds. Dies hat zur Folge, dass unter dem Druck des Wettbewerbs, alle Firmen nach und nach „sauberer“ werden. Aus ethischer Perspektive ist dieser Ansatz jedoch höchst fragwürdig, denn wenn eine Branche bzw. Technologie unserer Umwelt oder Gesellschaft massiv schadet, dann ist es wenig hilfreich, in das momentan beste Unternehmen mit einer grundsätzlich „schädlichen“ Tätigkeit zu investieren. Dies gilt zumindest kurz-und mittelfristig und mindestens solange bis die Unternehmenstätigkeit der Umwelt und Gesellschaft nicht mehr schadet.

Service-Sektor-Ansatz
Ein viel versprechender und innovativer Ansatz ist derjenige des Service-Sektors. Bei diesem Ansatz liegt der Fokus nicht auf einer Branche sondern auf einer gemeinsamen Service-Dienstleistung von Unternehmen. Als Beispiel könnte hierfür die Transportdienstleistung (Service) von A nach B figurieren. Dem Beispiel folgend wären dann ein Bahnunternehmen genauso wie eine Airline oder ein Fahrradhersteller in einer gemeinsamen Kategorie. Letzter ermöglicht durch sein Produkt (Fahrrad) ebenso eine Transportleistung. Der Vorteil dieser Kategorisierung liegt darin, dass spezifische Umweltkennzahlen weniger einem relativen (Best-In-Class-Ansatz), sondern vielmehr einem absoluten Vergleich stand halten müssen. Eine Airline würde dann im Umweltkriterium CO2-Ausstoss pro Personenkilometer wesentlich schlechter abschneiden als ein Fahrradproduzent. Natürlich bedeutet dies noch nicht, dass es eine Airline theoretisch nie in einen Nachhaltigkeitsfonds schaffen könnte, z.B. dann wenn die Airline in allen anderen Umweltkategorien sehr gut abschneiden würde, aber es wird aufgrund des angewendeten Service-Sektor-Ansatzes wesentlich schwieriger. Dass dieser Ansatz eine gewisse Berechtigung hat, zeigt die Problematik um die Klimaerwärmung. Eine Airline im Portfolio eines Nachhaltigkeitsfonds zu haben wäre schlicht unverantwortlich!

Positiv-Auswahl
Dieser Ansatz legt seinen Fokus auf die Förderung bestimmter Produktionstechnologien oder auf die Einhaltung bestimmter Umwelt- oder Sozialkriterien. Liegt beispielsweise das Interesse (oder die Überzeugung) darin, eine bestimmte Technologie zu fördern, dann werden nur Unternehmen zum Kauf empfohlen, welche diesen Grundsätzen folgen. Dieser Ansatz ist etwa dann hilfreich, wenn ein Unternehmen oder eine Technologie eine vielversprechende Zukunft aufweisen, die zum Beispiel im Bereich der Wind- oder Solarenergie liegen. Der grösste Nachteil dieses Ansatzes wiederum liegt in der Beschränktheit seiner Kriterienauswahl. So wird vor allem auf einen bestimmten Bereich fokussiert, auf eine umfassende Analyse von Umwelt-und Sozialkriterien jedoch verzichtet.

Negativ-Auswahl
Bei diesem Ansatz werden Unternehmen von einem Rating ausgeschlossen, wenn sie bestimmte Aktivitäten ausüben, die durch fortschrittliches Verhalten in anderen Bereichen nicht kompensiert werden können. Sie stellen quasi das unterste Limit dar und unterschreitet ein Unternehmen dieses Limit werden die Unternehmen aus dem Ratingverfahren ausgeschlossen. Die am häufigsten angewendeten Ausschlusskriterien sind Kernenergie, Rüstung, Gen-und Biotechnologie, Alkohol und Tabak, Spielgewerbe, Pornographie, Tierversuche.

Fazit
Zusammenfassend kann allen Ansätzen Positives abgewonnen werden, schliesslich haben ja alle zum Ziel, Unternehmen, die nach nachhaltigen Prinzipien agieren, zu unterstützen. Dies ist immer noch besser als Unternehmen einzig nach finanziellen Kennzahlen auszuwählen. Bei genauerer Betrachtung der verschiedenen Ansätze ergeben sich dann aber dennoch grössere Unterschiede. Im Interesse der Umwelt und Gesellschaft sollte ein Ansatz gewählt werden, der möglichst strenge Kriterien definiert hat. In der Praxis ist es auch oftmals so, dass verschiedene Ansätze miteinander kombiniert werden. Aus Sicht des Autors ist der Service-Sektor-Ansatz in Kombination mit einer Negativ-Auswahl besonders vielversprechend.

Wassersparbrausen – ein (familiärer) Selbstversuch

18. Juni 2011

Ich hasse tröpfelnde Duschen – Ich möchte morgens richtig mit Wasser geweckt werden, spüren, dass ich unter der Dusche stehe, eine sanfte Berieselung reicht mir nicht, um wirklich in Gang zu kommen.

Bildquelle: Stefanie Abel / pixelio.de

Und so schön die Wohnung war, in die wir vor 3 Jahren einzogen, die Tatsache, dass der Wasserdruck höchstens für ein Rinnsal reichte und man immer fürchten musste, die Hälfte des Shampoos in den Haaren zu behalten, war ein allmorgendlicher bitterer Tropfen.

Ja, ich weiss, man sollte Wasser sparen, wir verbrauchen alle zu viel – aber unter der Dusche komme ich im Tag an, sortiere ihn und mich selbst, dort habe ich die besten Ideen und schinde bei mir selber immer noch ein paar Sekunden Verlängerung raus – einfach weil es so schön ist.

Und so kam es, dass ich lange zögerte – ohnehin schon ein niedriger Wasserdruck bei der heiligen Morgendusche – will ich wirklich das Vergnügen noch weiter reduzieren durch eine sicher sehr vernünftige Sparbrause?

Tania von der Aktion Klimaschutz mit einem Dreh liess nicht locker und so installierte ich doch eines Tages eine der Sparbrausen von Aquaclic (man kann sie ja wieder abschrauben und weiterverschenken, dachte ich, ich bringe mich ja nicht endgültig um meinen Morgenluxus)

.AquaClic Sparbrause «Clima» verchromt, klimafreundlich Duschen

Am nächsten Morgen war ich hellwach – endlich ein vernünftiger Wasserstrahl, endlich wieder Haare ohne Shampooreste und – der besondere Luxus: bei meinen Verlängerungsverhandlungen mit mir selbst durfte der Duschgeniesser gewinnen, weil ich ja wusste, dass es gar nicht mehr so viel Wasser war, das ich da verschwendete….

Eine halbe Stunde später aber laute Stimmen in der Küche: der 18jährige Sohn beschwerte sich aufgebracht: “Das kannst Du nicht machen! Ich wollte duschen wie immer und plötzlich ist da ein echter Wasserstrahl und nicht das übliche Rinnsal – und das am frühen Morgen, völlig ohne Vorwarnung. Da wird man ja wach unter der Dusche!”

Wir haben uns geeinigt: Die Wassersparbrause bleibt, ich warne ihn das nächste Mal vor, wenn ich an der Haustechnik etwas ändere und über das bei der Wasser- und Ölrechnung eingesparte Geld freuen wir uns gemeinsam….

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Und für die, die wissen möchten, wie die wassersparenden Duschen von Aquaclic funktionieren:

Duschvergnügen “dank einer ausgeklügelten Turbulenz-Technik:

Das Ergebnis ist ein fülliger Strahl der aus Millionen von Tröpfchen besteht, die mit hohem Druck herausgeschleudert werden.

  • Das Wasser schiesst aus der Griff-öffnung (1),
  • wird durch den Kegel (4 oder 6) gepresst, der für die Wassermenge zuständig ist: wahlweise 7 oder 11 Liter pro Minute und
  • wird von der Lochscheibe (5 oder 7) verteilt.

Durch ein ausgeklügeltes Dosiersystem fliessen wahlweise 7 oder 11 Liter Wasser pro Minute durch den Brausekopf anstatt 18 bis 25 Liter bei Standardduschen.

Für die CO2 Bilanz eines Haushalts kann das – je nach Duschverhalten – 5 – 20% der CO2 Bilanz ausmachen. Es braucht relativ viel Energie um Warmwasser zu produzieren – und dies wird auch meistens mit Öl erwärmt.”

Quelle: www.warmduschen.ch

Es ist übrigens einfach zu messen, wieviel Wasser Eure eigene Dusche verbraucht: Stellt 10 l Eimer und Stoppuhr bereit, dreht Eure Dusche voll auf und füllt die Eimer 1 Minute lang….

Kaufen kann man die wassersparenden Ideen von Aquaclic natürlich bei Faircustomer

Und besonders nützt es, wenn Ihr in Eurer Gemeinde, der Schule, im Sportzentrum, im Fitnesscenter, beim befreundeten Hotelier, der Liegenschaftsverwaltung, kurz: überall wo viel geduscht wird oder Hände gewaschen werden von den Sparbrausen und den Aufsätzen für die Wasserhähne erzählt.

Faircustomer on the Road beim Filme für die Erde Festival am 9. April 2011

05. April 2011

Am kommenden Samstag sind wir in Pfäffikon SZ bei einer Veranstaltung dabei, auf die wir uns besonders freuen:

Die Schweizer Initiative Filme für die Erde zeigt zwei besondere Filme, verschenkt 1200 DVDs zum Weitergeben, gibt drei Nachhaltigkeitspionieren das Wort und das gleichzeitig in Basel, Chur, Pfäffikon SZ, Saas-Fee, Winterthur, Zürich

In einer schweizweiten Kooperation laden Filme für die Erde, Swisscom und Kuoni Ananea zu einem besonderen Filmabend ein. Im Film PETROPOLIS zeigen aufregende Luftaufnahmen Ausmasse und Folgen des gigantische Ölsand-Energieprojekts in Kanada, der Film THE POWER OF COMMUNITY (Erstaufführung) die positive Kraft der Zusammenarbeit.

Per Live-Schaltung kommen  Zuschauer aus sechs Städten in einen grossen Saal, während Nachhaltigkeitspioniere aus drei Orten der Schweiz von ihren Projekten berichten. Vor und nach den Filmen stellen Partner-Organisation spannende Nachhaltigkeits-Projekte vor (Solarboot, Aquaponik, Elektrovelos, Zerotracer, Bilder zu Peak Oil u.v.m). Jedem Besucher wird im Anschluss eine DVD überreicht, die nicht behalten, sondern von Freund zu Freund weitergegeben werden soll.

Und in Pfäffikon SZ sind wir mit einem Stand mit unserern Händlern rrrevolve und Aquaclic mit einem Stand dabei.

Hier geht es zur Webseite des Festivals

Und für diejenigen, die am 9.4. schon etwas vorhaben: Natürlich gibt es die phantastische Sammlung von DVDs zu Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen von Filme für die Erde auch bei Faircustomer für das Heimkino, den Unterricht oder die Jugendgruppe…

zu den DVDs von Filme für die Erde bei Faircustomer

aber: Petropolis ist leider nicht dabei, da ist die einzige Gelegenheit es zu sehen beim Festival (oder man kennt jemanden, der dort war und eine Weitergabe-CD erwischt hat….)

Trailer von Petropolis

Trailer von The Power of Community

Programm

18:30 Türöffnung; Nachhaltige Projekte stellen aus
19:30 Programmbeginn. Lokale Eröffnungen
19:35 Nationale Festivaleröffnung (Direktübertragung) durch Ian Johnson, General-Sekretär Club of Rome
19:40 Nationale Überführung ins Thema zusammen mit Pionier Marc Baumann (Direktübertragung)
20:00 Film Petropolis (48 min)

20:45 – 21:00 Kurze Pinkel-Pause!

21:00 Direktübertragung aus Saas-Fee mit Pionier Beat Anthamatten
21:10 Film The Power of Community (Erstaufführung, 51 min)
22:00 Direktübertragung aus Pfäffikon SZ mit Pionier Andreas Graber (Aquaponik ZHAW)
22:10 Lokaler Abschluss
22:15 Verteilung 1200 Weitergabe-DVDs, Ausstellung, Aprèsfilm-Bar

1800 Plätze, Eintritt frei (Kollekte), inkl. Bio-Apéro und Weitergabe-DVD
Reservation nötig für Event in Zürich (via The Hub)

Noch einmal die Links:

Hier geht es zur Webseite des Festivals

zu den DVDs von Filme für die Erde bei Faircustomer

Twitter, Facebook & Co – Sich präsentieren in sozialen Medien

01. April 2011

Jedes Jahr wieder gibt es den Adventskalender Nachhaltige Entwicklung mit 24 Fenstern zu Nachhaltigkeit von innovativen Unternehmern, NGOs und weiteren Partnern. Natürlich kann man beim täglichen Quiz auch nachhaltig gewinnen.

Der Adventskalender ist auch seit 2009 bei Facebook und neu bei Twitter (@24xNachhaltig) und die Nutzerzahlen zeigen, dass man unbedingt im sozialen Netz weiterarbeiten sollte. Gestern Abend durfte ich gemeinsam mit dem Kernteam überlegen, wie eine Social Media Strategie für den Adventskalender aussehen könnte.

Als Grundlage zeigte ich erst einmal diese “prezi” über Twitter, Facebook & Co. Meine erste prezi, das Design ist noch ausbaufähig, aber dieses neue Präsentationswerkzeug ist klasse: einfach im Brwoser zu erstellen, sehr schön in der Präsentation, da man immer wieder zum Überblick zurückkehren kann und einfach etwas anderes für alle, die an einer Powerpoint-Überdosis leiden…. Die Beispiele erfolgreicher Nutzer der sozialen Medien stammen natürlich aus der Schweiz, man kann sicher auch darüber diskutieren, ob der Newsletter überhaupt dazugehört, aber insgesamt spiegelt es sicher unsere Erfahrungen der letzten 2 Jahre wieder. Feedback sehr erwünscht!

Aktionen zum Weltwassertag am 22.3. und Klimaschutz beim Duschen

22. März 2011

Zugegeben, auch ich habe nicht gewusst, dass es einen Weltwassertag gibt, dass das Thema Wasser aber eines ist, das dringend mehr ins öffentliche Bewusstsein rücken sollte aber schon.Verschiedene Aktionen in der Schweiz weisen auf die mit Wasser verbundenen Probleme hin:

Die Schweizer Entwicklungshilfeorganisation Helvetas veranstaltet zum Weltwassertag 2011 an einigen Orten Aktionen um darauf hinzuweisen, dass in Entwicklungsländern 90 % der Abwässer ungeklärt ins Trinwasser gelangen – mit tödlichen Folgen. Schätzungen zufolge sterben täglich weltweit 4000 Kindern an den Folgen von verschmutztem Trinkwasser.

Helvetas Schweiz zum Weltwassertag 2011

Die Aktionen von Helvetas finden in Vevey, Lausanne, Lugano, Zürich, Basel, Luzern und Bern statt.

Eine schöne Idee hatte das Umweltkommunikationsbüro Gammarus. Für Energie Thun visualisieren sie mit einer witzigen Wasserflaschenaktion, was es bedeutet, wenn jeder Schweizer im Schnitt 4´200 l Wasser pro Jahr verbraucht. Dieser “Wasserfussabdruck” ergibt sich, wenn man alles zusammenrechnet was wir so brauchen: das Wasser, das direkt im Haushalt verbraucht wird, das die spanischen Tomaten im Salat bewässert und das, was bei der Produktion des neuen Kühlschrankes benötigt wurde.

der Wasserfussabdruck des Durchschnittsschweizers - in Flaschen auf die Strasse getragen

der Wasserfussabdruck des Durchschnittsschweizers - in Flaschen auf die Strasse getragen

Wenn man dann noch weiss, dass man 3 Deziliter Öl benötigt um das Wasser für eine Dusche à  5 Minuten zu erwärmen, macht das neue Rating für wassersparende Armaturen Sinn, das am Weltwassertag in der Schweiz eingeführt wird.  Das neue Energieetikett schafft Transparenz beim Einkauf, es ist aber auch einfach, selbst die eigenen Amaturen zu testen:

Man nehme einen 10-Liter-Eimer  und drehe seine Duschbrause während einer Minute voll auf. Läuft der Eimer über, braucht die Dusche mehr als 10 Liter pro Minute und gehört der Klasse C oder höher an. Mit A bewertete Brausen brauchen weniger als 6 Liter pro Minute und können als „klimafreundlich“ betrachtet werden.

Die Kampagne „Klimaschutz mit einem Dreh“ fördert den Einsatz von modernen Sparbrausen und hat seit 2007 mehr als 12 000 Haushalte davon überzeugen können. Sie sparen bei einer Investition von nur 30 bis 100 CHF pro Jahr durchschnittlich 400 kg CO2 und über 250.-an Energie- und Wasserkosten.

Die gute Nachricht dabei ist, dass moderne Brausen Wasser nicht auf Kosten des Komforts sparen. Eine ausgeklügelte Technik sorgt dafür, dass der Strahl genauso hart und das Shampo genauso schnell aus den Haaren ist wie bei den Brausen, die bedeutend mehr Wasser (und Energie!) verbrauchen.

Und nun natürlich noch der Hinweis in eigener Sache: Wassersparende Duschbrausen und Wassersparer für den Wasserhahn gibt es natürlich auch bei Faircustomer: AquaClic

kreative Ideen gesucht….Nach der Messe ist vor der Messe

14. Februar 2011

Ideen zur Gestaltung eines Messestandes gesucht:

Noch liegt ein Teil unserer Kartons, aus denen der Messestand besteht fein säuberlich zusammengelegt in der Halle in Basel, noch stehen hier überall Kisten herum mit Ware, die an die Händler zurück muss, noch tun die Füsse weh … Die Messe Natur in Basel waren 4 erfülte Tage mit guten Gesprächen, netten und interessanten Kontakten.

Aber eines war deutlich: die Menschen die am Stand vorbeigingen, die wir nicht ansprachen, haben nicht verstanden, was Faircustomer ist. Wie kann man einen Messestand so gestalten, dass die Menschen sehen, was wir machen?

Unser Kartonstand hat sich sehr bewährt, er ist leicht, gut zu transportieren, lässt sich immer wieder verwenden und sieht gut aus. Dank der Messe haben wir nun auch endlich einen Drucker gefunden, der sich Gedanken macht, wie man die sog. Kundenstopper, die bedruckten Stoffbanner, die man von Messen kennt, möglichst umweltfreundlich herstellt, also werden wir uns vor der nächsten Messe einen leisten. Aber dennoch: wie kann man auch gestalterisch zeigen, dass wir der grösste Internetanbieter von nachhaltigen Produkten in der Schweiz sind, dass bei uns weit über 100 verschiedene Händler gemeinsam ihre Produkte anbieten, dass wir ein Marktplatz wie Ricardo oder ebay sind eben nur mit nachhaltigen Produkten?

Wer hat Ideen? Natürlich darf es (fast) nichts kosten, muss umweltfreundlich herzustellen und wiederverwendbar sein… Für die beste Idee bedanken wir uns mit einem Einkaufsgutschein über 100 CHF!

Der Kartonstand, die fehlenden Faircustomer-Logos an den Regalen kamen noch dazu, genau wie ein Plakat, dass unsere Arbeit erklärt

Der Kartonstand, die fehlenden Faircustomer-Logos an den Regalen kamen noch dazu

Fairytale und Savannah Chic bei Faircustomer am Stand

Fairytale und Savannah Chic bei Faircustomer am Stand

Faircustomer Stand mit Produkten von Steppenblüte

Faircustomer Stand mit Produkten von Steppenblüte

Wir sind auf der Messe Natur in Basel

12. Februar 2011

Wir stehen seit 3 Tagen in Basel auf der Messe Natur.

Abends kurz nach Messeschluss ist endlich Zeit um unseren Stand aus Karton zu fotografieren

Mit im Gepäck haben wir Aquaclic, die cleveren und schicken Wassersparer, Produkte von der Werkstatt Steppenblüte die viele Basler gut kennen, Schmuck von Savannah Chic, die Rindenkarten und mehr vom Massnahmenzentrum Uitikon und viele schöne Dinge von Fairy Tale. Vor allem die elegante Taschen- und Gürtelkollektion von Dala Leo aus den Verschlusslaschen von Getränkedosen fasziniert viele Kunden.

Abendtasche Sera von Dala Leo aus den Laschen von Getränkedosen

Abendtasche Sera von Dala Leo aus den Laschen von Getränkedosen

Als Aussteller steht man im Wesentlichen am Stand, erst morgen wird etwas Zeit sein, um selbst einmal in Ruhe über die Messe zu gehen und nicht nur unsere Händler zu besuchen, die dort einen eigenen Stand haben, sondern die vielen anderen spannenden Projekte und Initiativen kennenzulernen, die sich in der Halle 4 der Messe Basel versammelt haben.
Dennoch hat man natürlich viele Eindrücke: von dem Prototypen des witzigen Elektroautos “Smile“, das im Ökozentrum Langenbruck entwickelt wurde: mit offenen Türen  erinnert es an eine Fledermaus und es weckt den Spieltrieb, da es einfach witzig aussieht: Nachhaltigkeit muss auch Spass machen und ich hätte einen Riesenspass daran, diesen kleinen Stadtflitzer einmal auszuprobieren!

Smile, der Prototyp des Oekoflitzers Made in Switzerland

Neben uns im Untergeschoss auch der wunderschöne Stand mit afrikanischer Mode Out of Africa, farbenfroh und wunderschön gestaltet, absolut tragbare Mode, die mit ihren Farben Lebensfreude signalisiert und bei vielen Messebesuchern echte Begeisterung auslöst. (Bilder werden morgen nachgeliefert…)
Die Begegnung mit Miss Earth Andrea Kuster. Sie bot spontan an, die afrikanische Mode ausserhalb der offiziellen Fashionshow am Galaevent auch den “normalen Messebesuchern” zu präsentieren und so schwebte sie gemeinsam mit anderen am Freitag immer wieder als bunter Paradiesvogel  über die Messe. Sie ist eine wunderbare Botschafterin für Nachhaltigkeit, nicht nur wegen ihrer warmherzigen und fröhlichen Ausstrahlung, sondern weil man sehr schnell spürt, dass ihr Themen wie Klima- und Umweltschutz, soziale Probleme, all die Facetten der Nachhaltigkeit wirklich am Herzen liegen.

Das Thema Nachhaltigkeit: Auch die Besucher der Naturmesse fragen nach: was ist das eigentlich “Nachhaltigkeit?” Irgendwie sind wir nicht glücklich mit diesem etwas sperrigen Wort. Wenn wir erklären, dass der Begriff ursprünglich vor 300 Jahren von Förstern geprägt wurde, die sich Gedanken darüber machten, wie man einen Wald so bewirtschaften kann, dass er auch für kommende Generationen erhalten bleibt, weiss jeder, was gemeint ist. Aber die Frage zeigt: dieser Begriff wird noch lange nicht von jedem verstanden. Gibt es bessere Ausdrücke um zu erklären, was die ganze Nachhaltigkeitsszene erreichen will? “Enkeltauglich leben”, “verantwortungsbewusst konsumieren”, “sinnvoll einkaufen” … Ich komme immer wieder zum Wort nachhaltig zurück, vielleicht auch einfach, weil ich im Wald gross geworden bin und es mir deshalb so klar einleuchtet, was damit gemeint ist ;-)

Die Begegnungen mit Kunden sind spannend. Die meisten sind absolut positiv, “tolle Idee”, “so etwas braucht´s”, “das schaue ich mir zuhause in Ruhe an”, manche kennen uns auch (zum Teil sogar erstaunlich gut ;-) . Die Kommentare zeigen das Interesse an unserer Plattformidee, unseren Produkten und unseren Händlern, sie zeigen aber auch, dass wir es noch nicht geschafft haben, unser Zielpublikum wirklich zu erreichen, viel zu viele kennen uns noch nicht.  Daher auch an die Blogleser der Aufruf:

Bitte sagt es weiter, Faircustomer.ch ist der nachhaltige Marktplatz im Internet. Individuelles und Kreatives aus fairem Handel, aus Schweizer Behinderteneinrichtungen, von ökologischen Produzenten – mit 2500 Produkten von über 130 Anbietern die Adresse für Produkte, die fair, sozial, bio oder eco sind.

Streiflicht Vancouver: Community Garden – eigene Tomaten mitten in der Stadt

27. Oktober 2010

Herr Schreber mit seinen Gärten lässt grüssen: Die neue urbane Form der Community Gardens kann man mitten in Downtown-Vancouver besuchen: An der Ecke Davie/Burrard Street ist eine kleine Idylle entstanden.

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Das Google Streetview Fahrzeug fuhr noch daran vorüber, als die Beete schon angelegt aber noch nichts gepflanzt war
Größere Kartenansicht

Ein Grundstück, gross genug für ein Haus ist frei und Anwohner, Gruppen wie Einzelne können hier ihren grünen Daumen erproben.

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Ob die selbstgezogenen Gemüse und Kräuter tatsächlich nennenswert ökologisch ins Gewicht fallen, wie manche der Befürworter des City Farming sich erhoffen?

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Ich bezweifle es, aber als Treffpunkt für die Bewohner der Stadt, als “Erdung für Grossstadtbürger”, als kleine Idylle und als Alternative zum üblichen Park ist es grossartig – und wie man sieht, zieht es durchaus bunte Vögel an ;-)

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Hinter dem Projekt steckt eine Baugesellschaft, ein Interview mit einem der Iniatoren und mit einer Nutzerin (einer in Vancouver lebenden Künstlerin) findet man im Blog von cityfarmer.

Dies ist ein Streiflicht zu: Vancouver: in 10 Jahren die grünste Stadt der Welt!?

Streiflicht Vancouver: Vom nachhaltigen Einfluss auf einen jungen Studenten

25. Oktober 2010

Octavio, der 20jährige mexikanische Student an der University of British Columbia erzählt begeistert von einem Programm an seiner Fakultät: Die Uni hilft Schulen Bio-Lebensmittel in Schulgärten zu produzieren, damit die Schüler wieder eine Beziehung zur Natur und zu ihrem Essen bekommen. Ich frage nach: “Waren Dir biologische Lebensmittel und Nachhaltigkeit schon wichtig, als Du vor 2 Jahren aus Mexiko hierher kamst?” Seine Antwort: „Nein, wie wichtig diese Themen für unsere Zukunft sind, habe ich erst hier an der Uni und in Vancouver verstanden.
Eine Lehre, die er sicher mit nach Hause tragen wird – Universitäten sind manchmal die wichtigsten Botschafter überhaupt.

Dies ist ein Streiflicht zu: Vancouver: in 10 Jahren die grünste Stadt der Welt!?

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